Fahrerassistenzsysteme

Müdigkeitswarner

Dieser Assistent analysiert das Fahrverhalten auf Anzeichen nachlassender Konzentration. Je nach System wird die am Steuer sitzende Person (Augen- und Kopfbewegungen) oder ihr Lenkverhalten (Schlangenlinien) beobachtet. Auch Tageszeit, Geschwindigkeit, Blinkverhalten oder die bisherige Dauer der Fahrt werden dabei berücksichtigt. Erkennt das System Ermüdungssymptome, warnt es mit einem akustischen oder optischen Signal und weist auf eine Pause hin. Die Warnungen des Systems sollten stets mit dem eigenen Müdigkeitsgefühl abgeglichen werden, um so Erfahrungswerte zu erhalten. Keinesfalls sollte bei einem eintretenden Müdigkeitsgefühl oder nachlassender Konzentration mit einer Pause bis zu einer Warnung gewartet werden.

Sicherheitspotenzial:
Bei etwa 10 % aller Unfälle trug Müdigkeit zu deren Entstehung bei. Die Beeinflussbarkeit der Lenkerinnen und Lenker durch dieses System ist schwer zu beurteilen und hängt insbesondere von der Zuverlässigkeit der Müdigkeitserkennung und der Warnstrategie ab. Bei früher Warnung aufgrund zu sensibler Detektion können Lenkerinnen und Lenker geneigt sein, das System abzuschalten.

Besondere Vorsicht bzw. Einschränkungen …

  • … bei ersten Anzeichen von Müdigkeit oder nachlassender Konzentration vor erfolgter Warnung